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Fine Detail Resolution

Hochpräziser 3D‑Druck

Selektives Lasersintern (SLS) ist ein industrielles 3D‑Druckverfahren zur additiven Fertigung von robusten, funktionalen Kunststoffbauteilen. Beim SLS wird ein Laser verwendet, um fein verteiltes Kunststoffpulver schichtweise zu verschmelzen – ohne Stützstrukturen – und so komplexe, belastbare Teile herzustellen.

Fine Detail Resolution (FDR) ist eine innovative Weiterentwicklung der SLS‑Technologie, bei der ein besonders feiner Laserstrahl eingesetzt wird, um deutlich höhere Detailauflösungen und feinere Strukturen zu realisieren als mit herkömmlichem SLS möglich.

Wie funktioniert SLS‑FDR?

  • Beim Selektiven Lasersintern (SLS) werden Kunststoffpulver – meist Polyamid (z. B. EOS PA 1101) – in einer Schichtdicke von ~40 µm selektiv vom Laser verschmolzen.
  • Fine Detail Resolution (FDR) nutzt einen ultrafeinen Laserstrahl, der etwa halb so groß ist wie bei klassischen SLS‑Systemen. Das Ergebnis sind ultrafeine Details, sehr glatte Oberflächen und minimale Wandstärken (ab ca. 0,22 mm) bei Bauteilen.
  • FDR kombiniert die Detailtreue der Stereolithografie (SLA) mit der Robustheit und Produktionsgeschwindigkeit des SLS.

Vorteile der SLS‑FDR Technologie

  • Hohe Detailauflösung & Präzision: Ultrafeine Strukturen und scharfe Kanten – auch bei Kleinstbauteilen ab ca. 5 mm
  • Glatte Oberflächen: Reduzierter Nachbearbeitungsaufwand durch optimierte Laserführung
  • Stabile, funktionale Bauteile: Gefertigt aus PA11-Materialien mit guter Flexibilität sowie hoher Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit
  • Nachhaltige Materiallösung: Bei 1zu1scale kommt das Material PA1101 ClimateNeutral zum Einsatz – ein biobasiertes PA11 mit deutlich reduziertem CO₂-Fußabdruck
  • Transparenz & Verantwortung: Das Teilnahmezertifikat ClimateNeutral 2024 kann hier eingesehen werden
  • Effiziente Fertigung: Wirtschaftlich für Prototypen sowie kleine und mittlere Stückzahlen (z. B. 1–1.000 Teile)
  • Keine Stützstrukturen nötig: Typische Eigenschaft des SLS-Verfahrens, reduziert Materialverbrauch und Prozessaufwand

Typische Anwendungen

Die FDR‑optimierte SLS‑Technologie eignet sich besonders für:

  • Miniaturisierte Bauteile mit feinsten Details
  • Filigrane Strukturen, Siebe, Kanäle oder Mikrokomponenten
  • Elektronische Komponenten & Sensorgehäuse
  • Fluidführungen & Filtereinheiten
  • Prototypen, funktionsfähige Teile und Kleinserien
  • Teile mit hohen Toleranz‑ und Oberflächenanforderungen

Technische Eckdaten

  • Schichtstärke: ca. 40 µm
  • Min. Wandstärke: ab ~0,22 mm
  • Detailauflösung: bis ca. ±40 µm
  • Materialien: PA 1101 ClimateNeutral
  • Bauteilgrößen: ~5 mm bis ~40 mm (Kleinformat)
  • Einsatz: Prototypen + Kleinserien

FAQs – Selektives Lasersintern FDR


SLS ist ein additives Fertigungsverfahren, bei dem ein Laser Kunststoffpulver Schicht für Schicht verschmilzt, um robuste, funktionale Bauteile ohne Stützstrukturen herzustellen.

FDR ist eine Weiterentwicklung des SLS mit einem ultrafeinen Laserstrahl, der eine deutlich höhere Detailauflösung, feinere Wandstärken und glattere Oberflächen als herkömmliche SLS-Systeme ermöglicht.

FDR erzielt eine bis zu doppelt so hohe Detailqualität, ermöglicht dünnere Wände und reduziert dank glatterer Oberflächen den Nachbearbeitungsaufwand – bei gleichbleibender Robustheit und Produktionsgeschwindigkeit.

Hauptsächlich flexible und widerstandsfähige Polyamid-Materialien wie PA 1101, die eine hohe Zähigkeit, Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit bieten.

Ideal für empfindliche, kleine und komplexe Bauteile, funktionale Prototypen, medizinische Komponenten, Elektronikgehäuse oder andere Teile mit hohen Toleranz- und Detailanforderungen.

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